Gastbeitrag: Soll ich oder soll ich nicht?

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SOLL ICH ODER SOLL ICH NICHT?
Selbständig machen als Architekt*in
Worauf es wirklich ankommt
Ein Gastbeitrag von Anna Mehner
Co – Founder von ARCHITECTS AND MENTORS

Wenn Du Gänseblümchenblüten zupfend immer wieder um diese eine Frage kreist, dann schlage ich vor, lass es lieber.

Bleib in Deinem Job oder suche Dir einen neuen in einem Büro, in dem Du Dich gut aufgehoben fühlst. Die Chancen stehen heute besser denn je.

Der Bedarf an sogenannten guten Mitarbeitern ist höher als das Angebot.

Doch egal, ob Du einen neuen Job suchst oder ob Du Dich selbständig machen willst, es geht immer um Leidenschaft und Fokussierung. Es geht um die gemeinsame Sache und es geht um Klarheit.

Hierzu das eingängige Statement der Grinse-Katze aus Alice im Wunderland:

Würdest Du mir bitte sagen,
welchen Weg ich einschlagen muss.
Das hängt in beträchtlichem Maße davon ab, wohin Du gehen willst, antwortete die Katze.
Oh, das ist mir ziemlich gleichgültig, sagte Alice.
Dann ist es auch einerlei, welchen Weg Du einschlägst, meinte die Katze.

Es war einmal ein junger Architekt, der träumte davon, berühmt zu sein. Er wollte Gebäude planen, die Aufmerksamkeit erregen. Sein großes Vorbild war ein zeitgenössischer, bekannter Architekt. So wie der wollte er auch sein…

Soweit so gut. Doch nicht selten haben Geschichten wie diese nicht das erwünschte Happy End.

Doch was spricht eigentlich dagegen, einem Vorbild nachzueifern? Im Grunde nichts. Allerdings gilt es, dabei eines zu beachten: Genau wie Dein Vorbild, so bist auch Du einmalig. Und dieses Bewusstsein brauchst Du unbedingt, wenn Du als Architekt*in erfolgreich selbständig sein willst.

Was meine ich genau, wenn ich über die Relevanz Deiner Einmaligkeit rede?

Vorweg: ich rede hier nicht über Egozentrik, die mit einer Haltung einhergeht, in der es ausschließlich ums Haben wollen geht.

Worum geht es stattdessen?

Wir alle besitzen ein Alleinstellungsmerkmal, das uns von allen anderen Menschen auf dieser Welt unterscheidet. Das Dumme ist, es ist uns dermaßen vertraut, dass wir es gar nicht mehr wahrnehmen und oft sind wir zudem davon überzeugt, dass Andere eh die gleichen Fähigkeiten haben, wie wir selbst.

Hinzu kommt, dass Individualität in unserer Gesellschaft in der Regel immer noch eine negative Konnotation hat. Unser Schulsystem zum Beispiel ist in seiner Gesamtheit noch weit davon entfernt, Individualität zu fördern. Viele Menschen zweifeln nachhaltig an ihrer Kompetenz.

Das Fatale daran ist, dass dies der beste Weg ist, den Kontakt zu sich selbst zu verlieren.
Wenn ich Architekten berate, die sich selbständig machen wollen oder es schon eine Weile sind und sich fragen, wie sie an Aufträge kommen, Mitarbeiter und/oder Kooperationspartner finden sollen, dann ist die erste aller Fragen, die ich stelle, immer die nach der eigenen Geschichte.

LEIDENSCHAFT und FOKUSSIERUNG

Welche Rolle spielt Deine Geschichte?
Irgendwann in Deinem Leben hast Du beschlossen, Architekt*in zu werden. Vielleicht war ein Vorbild der Auslöser. Vielleicht war es eine Art Auftrag, den Du verspürt hast. Und vermutlich geht es Dir wie den meisten von uns – Du erinnerst Dich nicht mehr daran.

Wie findest Du also zurück zu dem Moment, zu der Phase in Deinem Leben, in dem Du die Weichen gestellt hast?

Welche Gefühle gingen mit Deiner Entscheidung einher? Welches Vorbild hat Dir den Weg gewiesen? Welche Idee hat Dich nicht mehr losgelassen?

Wenn Du zu den Wurzeln Deiner Motivation vordringen willst, kannst Du Dein Leben betrachten, wie einen Film, den Du zurückspulst.
Mit den richtigen Fragestellungen fokussierst Du Dich auf das, was Dich zu der Wurzel Deiner Leidenschaft führt und damit automatisch zu dem, was Du und nur Du allein in die Welt bringen kannst.
Die Wahrheit ist, dass sich unsere Einzigartigkeit erst dann offenbart, wenn wir tief in den Prozess der Selbstwahrnehmung eintauchen.

Doch die reine Selbstbetrachtung ohne ein Gegenüber, das Dir als Spiegel dient, in dem Du Dich selbst erkennst, ist ein bisschen so wie Selbstkitzeln.
Was Du also brauchst ist ein Gesprächspartner.
Erst in dem Moment, in dem wir erkennen, was uns einzigartig macht, können wir beginnen, eine Strategie zu entwickeln, die uns zu den richtigen Entscheidungen, den passenden Auftraggebern und den Partnern (Mitarbeiter, Kooperationspartnern) führt, die unsere Leidenschaft unterstützen wollen.

DIE GEMEINSAME SACHE
Wer ist für Auftraggeber der/die beste Architekt*in?
Wenn Du etwas zu geben hast, von dem sich andere Menschen angezogen fühlen, ist Deine Motivation nicht länger die, etwas (einen Auftrag) haben zu wollen, Du willst vor allem etwas geben.

Dein Geschäftsmodell ist nur dann erfolgreich, wenn es Substanz hat, wenn es einer starken Motivation entspringt und wenn es eine Vision verkörpert, von der sich eine bestimmte Gruppe von Menschen angezogen fühlt.

Projekte werden zunehmend komplex. Spezialisierungen sind immer gefragter. Wenn Du Dich heute als Architekt*in selbständig machst, brauchst Du eine Netzwerk von Berufskollegen, mit denen Du kollaborieren kannst. Auch hier stellt sich wieder unbedingt die Frage nach der gemeinsamen Sache, damit Kollaborationen gelingen können.

KLARHEIT
Auf Basis Deines WARUM und Deiner VISION entwickelst Du ein Geschäftsmodell, das von der Organisation über die Kundengewinnung – und Bindung alle Prozesse Deines Architekturbusiness abbildet.

Was haben Architects and Mentors mit der Grinse-Katzte gemeinsam?
Äh? Nichts! Bis auf die Weisheit, die eigene Landkarte aufmerksam zu studieren.
Peter Braun und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Erfahrungen als selbständige*r Landschaftsarchitekt und Architektin/Coach für Architekten an junge Architekten und Architektinnen, die ihren Beruf mit Leidenschaft leben, weiterzugeben und ihnen unnötige Setbacks zu ersparen.

Denn wenn Du weißt wo Du hin willst… ist klar, oder?
Wir starten mit Dir genau da, wo für Dich alles begann und finden gemeinsam heraus, was Du mit ganzer Leidenschaft in die Welt bringen willst.

Wenn Du das Online Programm METAMORPHOSIS durchlaufen hast, hast Du alles, was Du brauchst, um mit Deinem Business erfolgreich durchstarten zu können. Du bist nicht länger ein*e Architekt*in unter vielen.

Wer Dich beauftragt oder mit Dir kollaboriert, der tut das auf Basis gemeinsamer Werte, der macht das, weil er sich auf Grund einer gemeinsam Sache mit Dir verbunden fühlt.

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ARCHITECTS AND MENTORS
Peter Braun und Anna Mehner
Lindenthaler Straße 1
04155 Leipzig
www.architectsandmentors.com

Anna‘s Beitrag enthält Themen, die in unseren früheren Beiträgen zu finden sind wie z.B.

Fokussierung und Klarheit in  Anregung zur Achtsamkeit

Selbstwahrnehmung und Selbstbetrachtung in Emotionale Intelligenz

Bis bald

Eure bigi’s

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Für Euch Architekturstudenten/innen gibts die Publikation

Die Führungskompetenzen des Architekten*

als PDF kostenlos!

Schickt uns dafür einfach eine E-mail und ein Foto Eures Studentenausweises:

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